Archiv für den 7. Mrz 2010



STOMPER 98 – 10 YEARS OF BIRTHDAY BASH DVD (07.03.2010)

(www.sunnybastards.de)
Hier hat SB sich selber übertroffen. FETTE Aufmachung mit viel Stuff für wenig Geld und dann noch von einer Band, die es mehr als verdient hat, Beachtung zu bekommen, die Ihnen Jahrelang verwährt wurde, nur weil irgend welche Spacken, der Meinung waren, diese Band in die rechte Ecke zu drängen,aber mittlerweile müsste auch der letzte Depp verstanden haben, dass die Bands nichts mit der Braunen Brut am Arsch hat.Dieses Package beinhaltet DVD und CD und zuerst widmen wir uns mal der DVD.
Aufgenommen im Conne Island mit 24 Spur und auch hier kamen 6 Kameras zum Einsatz und die Soundqualität ist hier erste Sahne. Gefilmt wurde das ganze Konzert und wie die ausverkaufte Hütte da abfeiert und abpogt, sieht schon sehr gewaltig aus. Als Bonus gibt es noch eine 10 Jahre Dokumentation, die sehr interessant und mit einigen Lachern aufwartet. Dazu kommen Rare Aufnahmen (nicht immer in bester Qualität, aber hier handelt es sich um ein Zeitdokument und nicht um eine Blu Ray Aufnahme) lang vergangener Konzerte und Extras wie Material vom Punk & Disorderly, With Full Force ect. Als weiterer Bonus liegt der limitierten Edition noch eine Live CD bei und das ganze in Form einer Old Scholl Video Retrobox verpackt und das ganze alles für schlappe 20 Euro. Da können sich fast alle anderen Label ´ne fette Scheibe von abschneiden, denn hier gibt es noch viel Stuff für wenig Kohle. Absolutes Pflichtteil!!!!  FRANK

THE LAST MINUTE – MODERN ATTACK CD (07.03.2010)

(Diffidati Records, www.myspace.com/diffidatirecords)
Schön endlich mal wieder eine Ska-Band mit textlichem Bezug zu Skinheads und Rudeboys zu hören. Als Streetska verschrieen, von der Band selbst versteht sich, ist man sich so auch nicht zu fein selbige zum Thema zu machen. Bei Stücken wie „Kids Of The Streets“ oder auch „Vespa“ halte ich den Begriff für mehr als passend. Geprägt wurde er vor Jahren von den bayrischen Scrapy und beeinflussten damit scheinbar The Last Minute wie kein anderer. Kein Wunder, teilte man sich doch auch schon die Bühnenbretter miteinander. Der Sound von The Last Minute lässt sich umschreiben mit einem galanten Mix aus 2Tone, 3rd Wave Ska und ein bisschen Punkrock.  Scrapy ist da als Vergleich schon ganz angebracht, vielleicht noch ein kleines bisschen Rough Kutz hinzu nehmen, dann  passt es auf jeden Fall. Bei Textzeilen wie: Rudeboy see, something went wrong, Metalbands playing their Ska Songs…, erteilt man den Trittbrettfahrern die versuchen mit Ska-Punk mal eben ne schnelle Mark zu machen ganz klar eine Absage. Ebenso beim Stück „Hate“ wo ganz deutlich erklärt wird das Rassismus mehr als daneben ist. Rundum, sehr sympathisch die Jungs! Auch wenn der Sound noch ein wenig ausbaufähig ist, kommt der Silberling dennoch sehr entspannt und trotzdem flott daher. Die Cd geht mit ihrer recht kurzen Spielzeit von etwas mehr als 30 Minuten wirklich gut rein. Hier wird eben keine einfache Schönwetter-Musik gespielt, sondern Ska mit einem ernsten Touch, der so auch entsprechend fernab von den häufig vorkommenden Klischees liegt. Die Musiker beherrschen ihre Instrumente und nette Melodien sind auch vorhanden. Netter Silberling für alle Rudeboys und Skinheads deren Ska-Horizont nicht spätestens 1981 aufhört, sondern weiter reicht bis zu modernen Spielarten die das Genre positiv erweitern. 
2-3  Daniel

KRAWALLBRÜDER – VENI VIDI VICI DOPPEL DVD (07.03.2010)

(www.kb-records.com)
2x volle Breitseite der KrawallBrüder auf insgesamt knapp 3 Stunden. Auf DVD 1 wurde der komplette Force Attack Gig gefilmt plus Interview, das man aber 1000x besser hätte führen können. Nun ja…..
DVD 2 ist das wahre Highlight dieses Tonträgers, denn hier gibt es praktisch KrawallBrüder ungeschminkt mit geschätzten 25,7 Promille. Urlaub Videos, Mucke der „In Dubio Pro Reo“ Tour, sowie knapp ´ne halbe Stunde Istanbul 2007. Insgesamt eine sehr gelungene Sache, die in keiner Sammlung fehlen sollte.  FRANK

LAST MILE – SAME CD (07.03.2010)

(Demons Run Amok)
Jacob Bredahl ist ein „Hans Dampf“ in allen Bereichen. Egal ob als ehemaliger Sänger von Hatesphere oder auch als gefragter Produzent. Mit Last Mile haut er uns nun eine deftige Hardcore Kelle um die Ohren. Hier wird Vollgas gegeben und man gönnt sich nur selten eine kleine Verschnaufpause. Das ganze wurde von Jacob produziert und von Tue Madsen(HSB,Cataract,Sick of it all und und und…) Soundtechnisch veredelt. Fetter „Bollo in your face HC“, welcher sich nicht hinter diversen Ami Kapellen verstecken muss. Note: 2   Marcel

LAUTSTARK – SPURLOS AUFGETAUCHT CD (07.03.2010)

(7Music + 7Hard,www.7us.de,www.lautstark-rockt.de)
Ich dachte schon, es ginge nicht mehr mieser als EGOTRIP, doch weit gefehlt – das gleiche Label hat das Album von LAUTSTARK verbrochen: Auf Radiotauglichkeit getrimmter, deutschsprachiger Emo-Poprock, vorgetragen von drei Milchbubis der Sorte Schwiegermamis Liebling. Das hat nun wirklich so dermaßen überhaupt gar nichts mit Punkrock zu tun, dass ich beim dritten Song, einer ganz fiesen Heulsusennummer, ausgemacht habe und mich weigere, mir diese konstruierte gequirlte Kacke weiter anzuhören. Was soll ein Online-Fanzine wie Crazy United mit so was?! Booklet mit Texten und pipapo, elf Songs in 36 Minuten. 6. Günni

MENTALLY SIKK – HELL AHEAD CD (07.03.2010)

(www.mentally-sikk.de)
Mit quietschenden Reifen und durchgetretenem Gaspedal brettern die Jungs sieben Stücke lang quer durch sämtliche Klischees, die der moderne Punk`n`Roll so zu bieten hat. Textlich wird so ziemlich jedes Fettnäpfchen ausgenutzt, um zu zeigen, wo die schwarze Kugel Nr.8 am Schlüsselbund baumelt. Anzusiedeln irgendwo zwischen Motorhead und den Durchstartern von den Carburetors gibt es hier teilweise ganz angenehmen Rock`n`Roll mit einer deftigen Prise Metal und Schweinerock bzw. Punkrock um die Ohren gehauen. Schweinerock deshalb, weil hier eben alle nötigen Zutaten zur Genüge vorhanden sind.  Angefangen bei der whiskeygetränkten Stimme über schwere metallische Riffs bis hin zu kreischenden Gitarrensolis. Das Teil haut mir zwar jetzt nicht gerade die lang eingesessenen Falten aus dem Sack, aber mit dem Stück „No Brakes“ ist den Jungs schon ein kleiner Hit gelungen. Mit dem danach kommenden Stück „ Rock`n`Roll“ ist man „No Brakes“zwar noch dicht auf den Fersen, kann aber dennoch über alle 7 Stücke hinaus das Niveau nicht halten. Freunde des Punk`n`Roll-Genres hören hier trotzdem auf jeden Fall mal rein, denn so verkehrt ist das ganze nun auch nicht! Ist halt nur nicht so wirklich My Cup Of Tea.  3-  Daniel

PAINWORDS – HERZLOS CD (07.03.2010)

(www.burnout-records.net)
Painwords kommen aus Düsseldorf und sind die Könige im Veröffentlichen von Demo CD`s. In 10 Jahren hat man 8 Demos rausgehauen, bevor man diese CD geschaffen hat. Painwords haben laut eigener Aussage eine neue Sorte von Core geschaffen. Neben allerlei Begriffen wie Hard-, Hate und wasweissichcore gibt es neben dem Rügencore eine neue lokale Variante, nämlich den Rheincore. Nun stellt Euch nicht irgendwelches Hardcorepunkgeholze oder irgendeine andere Sorte der harten Musik, die man mit Core in Verbindung bringt. Painwords spielen diesen typischen Deutschrock gepaart mit Metal, wie er inzwischen gefühlte 1000-mal aus allen möglichen Proberäumen in Deutschland dröhnt. Die Onkelz scheinen unverkennbare Marken hinterlassen zu haben, und die Epigonen schießen wie Pilze aus dem Boden. Für Freunde von Kärbholz, Frei.Wild und ähnlichen Bands.   4   sickguy77

PLASTIC BOMB #70 (07.03.2010)

(www.plastic-bomb.de)
Und wieder platzt eine Bombe in der selbigen: Nach Atakeks verkündet nun auch Herausgeber Swen Bock seinen Ausstieg, weil er nicht schwul sein möchte (oder so). Dafür wurde Ronja mehr Verantwortung übertragen. Micha macht auf „Raab in Gefahr“ und berichtet von einem „Blind Date“ in einem Dunkelrestaurant sowie einem Besuch bei einer Thai-Masseurin und interviewt GOVERNMENT WARNING (steht kein Name des Fragestellers bei, ist also nur geraten, dafür wurden aber sinnloserweise die Fragen durchgestrichen…?), Helge schreibt vom bevorstehenden Fanziner-Treffen in Wermelskirchen und interviewt die Bands TELEMARK (kenne ich nicht) und M.D.C. (Dave scheint ein sehr lockerer und sympathischer Typ zu sein). Weil Ronja jetzt auch Swens Arbeit mitmachen muss, ließ sie ihr Vorwort amüsanterweise „ghostwriten“ – vermutlich, während sie Lizal von den bayrischen DORKS ausquetschte. Gibt es für die „Herstory Of Punk“-Rubrik keine Kandidatinnen mehr, so dass jetzt schon auf Bands zurückgegriffen werden muss, deren Tonträger im gleichen Heft verrissen werden und der Bandname auch noch falsch geschrieben wird? Neu dabei ist Jan, der das geniale „Grauzon-o-meter“ vorstellt, das aber leider im wieder immens großen Review-Bereich noch keine Verwendung fand. Basti gibt von oben herab, dadurch aber auch erheiternd einen Bericht über das „Punk im Pott“-Publikum zum Besten und gereicht in seinen „Geschichten aus der Gruft“ diesmal Emperor Norton I., dem ersten und einzigen Kaiser der USA und Schutzherrn von Mexiko, zu später Ehre. Latti interviewt Jim Rakete von „Abgefuckt liebt dich“ und liefert dadurch interessante Hintergrundinfos zutage. Sehr ausführlich und gelungen, auch wenn ich persönlich das Portal in erster Linie für Kinderkacke halte. Häktor interviewt AUTOZYNIK und irgendwer führt ein Dualgespräch mit DISTEMPER und MOSKOVSKAYA und möchte dabei zu Recht wohl lieber anonym bleiben, denn in gefühlt jedem gottverdammten Fanzine dieser Welt werde ich mit den skankenden Russen konfrontiert. Es reicht langsam wirklich, lasst euch mal lieber etwas Neues einfallen. Dirk war mit den sympathischen Schotten OI POLLOI auf Tour und führte ein Tourtagebuch, das sich sehr kurzweilig liest. Vascos „wunderbare Welt der Propaganda“ fällt diesmal leider aus, stattdessen gibt’s ein Gewinnspiel. Dafür ist aber, wie auch in der vorausgegangen Ausgabe, endlich wieder Chris Scholz mit seiner herrlich sarkastischen Kolumne dabei. Exotisch wird’s im Gespräch mit dem Punk Timur aus Aserbaidschan, das ich mir aus Zeitgründen aber noch nicht durchlesen konnte. Endlich wurde auch der zweite Teil des Interviews mit dem Kolumbianer Marco vom CNA abgedruckt, das bereits in Heft Nr. 67 begonnen wurde. Auch hier verhinderten Zeitgründe bis jetzt, dass ich es mir durchlesen hätte können, sorry. Toxo liefert eine atmosphärische, düstere Kurzgeschichte und stellt die veganen Köche „Krisenherd“ vor. Wer das Interview mit den PESTPOCKEN führte, ist glaube ich nicht überliefert; es liest sich jedenfalls gut, bleibt aber für meinen Geschmack etwas oberflächlich. Im „Anders leben“-Teil dreht sich diesmal alles um homosexuelle Punks, wobei die direkten Gespräche mit schwulen Punks am interessantesten sind. Negativ hingegen fällt aus, wenn einer Organisation wie H.A.R.M., die laut PB Standpunkte vertritt wie „Schwule sind grundsätzlich gut“ und Nichtschwule auszugrenzen versucht, in diesem Zusammenhang nicht deutlich genug eine Absage erteilt wird. Denn wer in Guido Westerwelle irgendetwas Positives sieht, wird zu meinem persönlichen Feind erklärt. Zusammen mit den üblichen Rubriken wie Stanley Heads Ska-Ecke, Plattenverrissen, Klein- und Kontaktanzeigen, reichlich Neuigkeiten und Terminen etc. ergibt sich erneut eine durchaus interessante Ausgabe, die dennoch wie bereits seit einiger Zeit leider üblich wie ein eher unpersönliches Flickwerk unterschiedlicher Leute wirkt. Als negativ empfinde ich auch, dass anscheinend noch immer niemand die Artikel lektoriert, bevor sie in den Druck gehen, was man meines Erachtens von einem schon lange nicht mehr nur als Hobby betriebenem Magazin auf Billigstpapier für 3,50 Taler schon erwarten können sollte. Kommt wie immer mit „Pay-to-play“-CD. Günni

PULLOUT - EAGLES & VULTURES CD (07.03.2010)

(Razorblade Music, www.razorblade-music.com)
In den 80ern wurde Punkrock nochmals musikalisch komprimiert und mit der nötigen Härte versehen. Diese Musik ist als Hardcore oder Hardcorepunk bekannt. Pullout spielen solche Musik. Der Monster Squad Ableger spielt diese Musik ohne viel Schnörkel und knüppeln immer fleissig drauflos. Ich würde es als Old School Hardcore bezeichnen, mit etwas Black Flag und Void. Der ganze Zauber dauert trotz der 12 Songs nur knapp 24 Minuten, und danach weiss man nicht, ob man sie noch mal hören soll oder muss. Schlecht ist das wirklich nicht, richtig gut auch nicht, deshalb ist diese Besprechung auch nicht so lang und es gibt eine  3  sickguy77

PUNK & DISORDERLY 2009 DVD (07.03.2010)

(www.sunnybastards.de)
Für Leute, wie mich, die keine große Lust auf solche Massenveranstaltung haben, eine schöne DVD, bei Ich nur die Musik genießen kann, ohne mich mit Kälte, wenigen Toiletten, ect, beschäftigen zu müssen. Mit 6 Kameras wurde das Geschehen eingefangen, bietet einen sehr guten Sound und jetzt alle Bands aufzulisten, die dort zockten, ist mir zu Mühevoll, aber Kenner der Szene werden schon wissen, wer da gezockt hat. Insgesamt 3 Stunden Mucke mit mehr Cock Sparrer, als andere Bands, was auch absolut gut so ist.  FRANK

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